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+++ Der SV Eintracht Gommern wünscht viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2021 - bleibt oder werdet gesund. Auf ein baldiges Wiedersehen bei sportlichen Aktivitäten +++

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 Tolle Jubiläumsveranstaltung der Handballer

22. Oktober 2009 

Als Hans-Joachim Gnensch die goldene Ehrennadel des Landessportbundes ans Revers heftete, sprangen die mehr als 100 Gäste im Festsaal von ihren Stühlen auf und zollten ihrem Hans minutenlangen Beifall. Für das Gommeraner Handball- "Urgestein" war dies sicher ein bewegender Moment, hat doch der Mitbegründer der Abteilung viele von denen, die Applaus spendeten, von Kindesbeinen an begleitet. "Viele sind heute aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um mit ihrem früheren Spielern zu feiern. So oft werden wir das nicht mehr erleben", sagt Gnensch.

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Ob als Spieler, TZ-Trainer, Kreisfachverbands-Vorsitzender oder heute als Pressewart, kaum ein anderer ist so eng mit dem Handballsport in der Stadt Gommern verbunden. Insofern lag es nahe, dass er in seiner Präsentation die Vereinsgeschichte Revue passieren ließ. Bei seinem fotografischen Streifzug durch die 70er, 80er und 90er Jahren bis zur Gegenwart "enttarnte" er auf den Gruppenbildern so manchen Spieler und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Handball, so erzählte Gnensch, wurde in Gommern schon ab 1963 gespielt. Die Plätze waren damals in einem desolaten Zustand. Erst später mit dem Bau der Schule, des Stadions und der Sporthalle wurde der Handballsport in der BSG Aktivist organisiert. "Mit der Gründung 1969 sind eng die Namen Otto Klitzschmüller, Ernst-Otto Pillatzke, Alfred Falk und Klaus Timme verbunden", zählte Gnensch die "Gründerväter" auf.

 

 

 

HB1 3Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die erste Männermannschaft stieg in die Bezirksklasse auf und auch der Frauen-Handball entwickelte sich. "Die Mädchen haben 1976/77 die komplette Kreisauswahl gestellt", erinnerte sich Gnensch. Dass diese und weitere Jahrgänge einmal Spitzenspielerinnen hervorbringen würden, war damals nicht absehbar. Allen voran Kerstin Köhler (geb. Brunsendorf), die zum SC Magdeburg wechselte, Nationalspielerin wurde und nach der Wende beim VfL Oldenburg in der 1. Bundesliga spielte. Im gleichen Atemzug sind auch Claudia Ziran und Stefanie Sklarzik, Dieter Brunsendorf, Burkhard Rübeland, Holger Reim und René Schaarschmidt zu nennen, die beim Club ihr Glück suchten, aber auch wieder in ihre Handball-Heimat Gommern zurückkehrten.

Gemeinsam hielten sie die Abteilung auch nach der Wende am Leben. Zu den Höhepunkten der letzten 20 Jahre zählten unter anderem der Oberliga-Aufstieg der Männer und der Bezirksmeitstertitel der A-Junioren. "Im Jahr 2000 stand der Handball in Gommern vor dem Aus", vergaß Gnensch auch nicht die schwärzeste Stunde des Vereins zu erwähnen. Aber dieses Tief wurde, auch "dank der vielen Ehrenamtlichen im Verein", wie Abteilungsleiter Andreas Schütte betonte, überwunden. 

Viel wichtiger war den Gästen an dem Abend aber das Wiedersehen mit alten Weggefährten. Gnensch : "Es wurde mehr erzählt als getanzt." Und wie fügte das frühere Mitglied Dr. Werner Gerstenberger treffend an: "Es war eine wohltuende, herzliche Atmosphäre."

 

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