Laufband

+++MALIG der 16.te startet am 10. Dezember.+++Der SV Eintracht Gommern - dein Sportverein vor Ort - hier kannst du dich informieren+++Auf Grund der neuen Datenschutzverordnung: Neuanmeldungen ab sofort nur noch mit neuem Anmeldeformular (unter Download zu finden)+++

Letzter Wurf sorgt für Eintracht-Jubel
Gommern gewinnt in Bernburg mit einem Kegel Vorsprung / Anders wird zum Helden

Anders spiel klein

René Anders wurde am Sonntag in Bernburg zum Helden der Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern. Mit seinem letzten Wurf räumte er die zwei notwendigen Kegel zum 5:3 (3131:3130)-Sieg der Blau-Gelben ab und sorgte so für riesigen Jubel.


Dabei sah es lange Zeit nach einer „Klatsche“ für die Eintracht aus. Gleich drei Gommeraner, Bernd Löhnert (2:2, 503:506), Udo Wrubel (1:3, 488:566) und Kapitän Thomas Zander (1:3, 501:501), spielten weit unter ihren Möglichkeiten und verloren ihre Duelle. Dies allerdings zum Teil sehr knapp, so dass sich der Kegel-Rückstand gegen die Gastgeber aus der Saalestadt in Grenzen hielt. Martin Hukauf (3:1, 529:491) brachte die Gäste zurück ins Spiel.
Doch was dann das mittlerweile etablierte Schlusspaar der Blau-Gelben auf die Bahnen zauberte, war superstark. „Sowohl Sören als auch René starteten, wie die Feuerwehr und holten gleich zu Beginn alle Minuskegel zurück. Plötzlich war sogar wieder der Sieg möglich“, beschrieb Zander seine zwischenzeitliche Gemütslage.
Doch es sollte noch besser kommen. Vor der letzten Bahn lag Gommern bereits mit 33 Kegeln vorn, Sören Schulze (3:1, 559:522) hatte seinen Punkt schon sicher und René Anders (2:2, 551:544) führte ebenfalls mit 2:1 und 22 Pluskegeln. Plötzlich drehten die Gastgeber auf, holten Kegel um Kegel auf und sogar der Duellsieg von Anders geriet nochmals in Gefahr. Aber Schulze eröffnete seinem Teamkameraden mit einer Sieben in seinem letzten Wurf die Chance, den Sieg einzufahren. „Es hätte noch alles passieren können. Sieg, Unentschieden oder Niederlage. So ein Nervenkrieg“, meinte Zander noch völlig aufgewühlt. Anders behielt die Nerven, traf beide Kegel mit dem letzten Wurf der Partie und stürzte sein Team ob des 1-Kegel-Sieges in Ekstase.
Die Eintracht ist nun mit bereits zehn Tabellenpunkten im vorderen Drittel der Tabelle platziert. „Es gibt zwar Stimmen, die unseren Blick zur Tabellenspitze lenken wollen. Aber wir wissen, dass uns jeder Punkt ein gutes Stück weiter von den Abstiegsplätzen wegbringt. Und da wollen wir in zwei Wochen in Roßlau weiter machen“, hält der Teamchef den Ball flach und richtet seinen Blick bereits auf das nächste Spiel voraus.